Konfirmationen



09.06.2014

Der neue Konfirmandenjahrgang 2014-2015



Am Pfingstmontag wurde der neue Konfirmandenjahrgang unserer Kirchengemeinde von Pfarrer Martin Frölich im Gottesdienst vorgestellt.
Es sind dies: Lucas Hainz, Nele Ketter, Chiara Hainz, Hanna Heiger und Johanna Rohler.
Im Namen des Kirchenvorstandes wünscht Peter Schamp den neuen Konfirmanden für ihre Ausbildungszeit Gottes Segen und Geleit.
Der Konfirmandenunterricht wird für die Konfirmanden und Konfirmandinnen aus den Kirchengemeinden Elkerhausen-Fürfurt, Wirbelau und Gräveneck-Falkenbach gemeinsam in Gräveneck erteilt.

Der Konfirmandenjahrgang 2013-2014

Am 05. Mai wurde der neue Konfirmandenjahrgang unserer Kirchengemeinde im Gottesdienst vorgestellt. Es sind dies: Madeleine Dienst und Merle May.
So wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Jugendlichen den Konfirmandenunterricht wieder in Essershausen besuchen. Pfarrer Ulrich Finger wünscht den neuen Konfirmandinnen für ihre Ausbildungszeit Gottes Segen und Geleit.




Der Konfirmandenjahrgang 2012-2013

Am 13. Mai wurde der neue Konfirmandenjahrgang unserer Kirchengemeinde im Gottesdienst vorgestellt. Es sind dies: Adrian Guski, Yannik Hainz, Lea Heiger, Jannis Steinberg und Brian Böcher aus Blessenbach. So wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Jugendlichen den Konfirmandenunterricht wieder in Essershausen besuchen. Pfarrer Ulrich Finger wünscht den neuen Konfirmanden für ihre Ausbildungszeit Gottes Segen und Geleit.


Konfiprojekt 2012: Vertrauen wagen

Konfirmandinnen und Konfirmanden besuchen Hochseilgarten

Als Teilnehmer des Konfi-Projektes des Evangelischen Dekanates Weilburg waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Kirchengemeinde mit dabei.
Sie klettert eine Stange mit Trittkrampen hinauf, gesichert durch ein Seil, gehalten von anderen Konfirmandinnen und Konfirmanden. „Juli, klettere noch eine Krampe höher, dann erreichst Du den Balken leichter“. „Flying Bridge heißt“ die Konstruktion, die die Konfirmandin aus dem Dekanat Weilburg erreichen und überqueren will. Sie besteht aus drei freischwingenden Balken, sechs Meter über dem Erdboden. Je zwei Konfis halten mit Hilfe von Seilen die Balken und steuern sie auf Anweisung der Person, die sie betreten will. Das Vorhaben, die schwankenden Balken zu betreten, verlangt Mut und absolutes Vertrauen in die, die am Boden die Sicherung übernommen haben.
„Vertrauen wagen“ heißt dieser zweite Baustein des Konfirmandenprojektes 2012/13 des Evangelischen Dekanates Weilburg. Insgesamt 130 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 17 Kirchengemeinden trafen sich an zwei Tagen mit ihren neun Gemeindepfarrerinnen und –pfarrern sowie einigen Ehrenamtlichen im Idsteiner Hochseilgarten. Ziel des Bausteins war es, die Bedeutung des Zusammenhaltes in einer Gruppe zu erfahren, zu lernen, wie wichtig es ist, sich aufeinander verlassen zu können. „ Sich gegenseitig vertrauen“ war das Motto, unter dem die Klettertage standen. Es ging nicht nur um Grenzerfahrungen, sondern vor allem Teamgeist und das Erkennen ungeahnter eigener Stärken standen im Mittelpunkt.
Vertrauen war auch das Stichwort der Andacht und des Abschlussgottesdienstes, vorbereitet und gehalten von Jugendpfarrer Jörg Lange. Grundlage war das Bibelzitat: „Verlass‘ Dich stets auf den Herrn“. Nicht nur die Kletterübungen forderten die Konfis heraus, auch eine so nicht gekannte Erfahrung war für alle das mittels einer Augenbinde simulierte blind sein. Es fiel zunächst nicht leicht, sich auf die Führungsperson zu verlassen, die über das schwierige Gelände führte. Zumal während der Übung nicht gesprochen werden durfte. Bald jedoch merkten die „Blinden“, dass auf die Sehenden Verlass war.
Vorbereitet worden waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden auf den Hochseilgarten durch einen Unterrichtsentwurf zum Thema „Vertrauen (Gottvertrauen)“, den der Profilstelleninhaber BILDUNG des Dekanates, Pfarrer Jörg Michael Keller erarbeitet hatte. Die Gemeindepfarrerinnen und –pfarrer nutzten drei Konfi-Stunden, um ihre Schützlinge mit Thema und Aufgaben vertraut zu machen.
An den so genannten „High-Events“ betreuten Mitarbeiter des Hochseilgartens die Konfirmanden. Alle Konfis wie auch die Betreuer trugen Klettergurt, Helm und Handschuhe. An den Stationen übernahm jeder alle Funktionen, von der Sicherung mit Seilen bis zum Klettern in luftige Höhen. Gemeinschaftsgefühl, gegenseitiges Vertrauen, Übernahme von Verantwortung wurden so erfahrbar und eingeübt. Der Tag, so übereinstimmend alle Mitwirkenden, war spannend und machte viel Spaß, trotz der Anstrengungen und Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gab.


Der Konfirmandenjahrgang 2011-2012

Am 15. Mai 2011 wurde der neue Konfirmandenjahrgang unserer Kirchengemeinde im Gottesdienst vorgestellt. Es sind dies: Michelle Reuter, Jana Fürst und Beatrice Müller aus Kleinweinbach. So wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Jugendlichen den Konfirmandenunterricht wieder in Essershausen besuchen.




Konfirmandenjahrgang 2010-2011

Klein aber fein ist der neue Konfirmandenjahrgang, der am Pfingstsonntag im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt wurde.
Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden sind:
Milena Dienst, Lena Ketter, Michelle Hieß, Christopher Hieß, und Jonas Riemer.


Bereits am ersten Elternabend wurden Termine festgelegt.
Der Vorstellungsgottesdienst ist für alle drei Gemeinden am Sonntag, dem 15. Mai 2011 um 13:30 Uhr in der Edelsberger Kirche.
Für die elkerhäuser Konfirmandinnen und Konfirmanden ist der Konfirmationsgottesdienst am 22. Mai 2011 um 14:00 Uhr in Elkerhausen.

Konfirmandengruppen besuchten Lutherstätten

Worms war das Ziel einer gemeinsamen Exkursion der Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinden Essershausen-Bermbach, Edelsberg-Laimbach, Elkerhausen-Fürfurt, Weinbach, Gräveneck, Wirbelau, Kubach und Hirschhausen.
Wenige Tage nach dem Reformationsfest und nur zwei Tage vor dem 525. Geburtstag des Reformators besuchten die gut 50 jungen Leute das berühmte Lutherdenkmal sowie jene Orte, die mit dem erzwungenen Auftreten Luthers vor Kaiser Karl V. auf dem Reichstag in Worms 1521 in Verbindung gebracht werden. Die Standhaftigkeit des Reformators vor Kaiser und Reich wurde verdichtet in dem zusammenfassenden Ausspruch > Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen
Neben den Spuren Luthers in Worms sichteten die Konfirmandinnen und Konfirmanden unter sachkundiger Führung auch Spuren jüdischen Lebens in der Handelsstadt am Rhein. So wurde der "Heilige Sand" besucht, der vermutlich älteste Friedhof nördlich der Alpen - das älteste Grab ist vor 1087.

Konfirmandengruppen besuchen KZ-Gedenkstätte

Schon eine Tradition haben die Fahrten der Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinden Essershausen-Bermbach und Edelsberg-Laimbach zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. In diesem Jahr waren auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Weinbach, Freienfels, Elkerhausen, Fürfurt, Gräveneck, Wirbelau, Kubach und Hirschhausen mit dabei.
Thema der Exkursionen in die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar ist und bleibt das Kennenlernen eines wichtigen Aspektes der Menschheitsgeschichte. Denn die Gedenkstätte Buchenwald erinnert daran, dass dort auf dem Ettersberg bei Weimar in den Jahren von 1937 bis 1945 ein Konzentrationslager Nazideutschlands war. Etwa eine Viertel Million Menschen aus 35 Nationen wurden in diesem Lager gequält, etwa 56000 Menschen wurden umgebracht oder starben an Entkräftung, Hunger oder Krankheiten. Von 1945 bis 1950 wurde Buchenwald von der sowjetischen Besetzungsmacht als Internierungslager weiter genutzt. Auch hier sind mehrere tausend Opfer zu beklagen.
Behutsam näherten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Jugendlichen aus der "Region an Weil und Lahn" dem Thema menschlicher Brutalität und Gewalt. Schließlich waren es die Bestrebungen der Nazis, nicht-konforme, sowie "andersartige" Menschen zu zerbrechen und umzubringen.
Bewusst sachlich und unaufdringlich ist das Konzept der Gedenkstätte gehalten. Schließlich sollen die Besucher der Gedenkstätte und der Dauerausstellung zum Nachdenken und zum Gedenken geführt werden. Daher werden viele persönliche Schicksale von Opfern Buchenwalds aufgezeigt; unter den vielen fast vergessenen Opfern sind auch einige prominentere Namen. Prominente Opfer waren der SPD-Reichstagsabgeordnete Rudolf Breitscheid, der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann und der evangelische Pfarrer Paul Schneider.
Pfarrer Paul Schneider, einstmals Pfarrer in Hochelheim und Dornholzhausen im Hüttenberger Land, später im Hunsrück tätig, wurde bekannt als der "Prediger von Buchenwald", weil er, obschon selbst Opfer des Nazi-Terrors, anderen Opfern Mut und Trost zusprach. Am 18. Juli 1939 wurde der am 29. August 1897 geborene Theologe nach langer Quälerei durch eine Medikamenten-Überdosis getötet.
Anschaulich wurde das Ausmaß des Terrors bei einem geführten Rundgang in zwei Gruppen durch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und der noch stehenden Gebäude: Effektenkammer (heute Dauerausstellung), Einzelhaftbunker im Torgebäude und Krematorium.
Ganz bewusst stehen die Zeiger der Uhr auf dem Torgebäude auf Viertel nach drei. Denn am 11. April 1945, 15.15 Uhr wurde von Lagerinsassen die weiße Fahne gehisst - den heranrückenden US-Truppen ein Zeichen, dass die SS-Bewacher geflohen und die Gefangenen sich befreit hätten. An die Selbstbefreiung und an den "Schwur von Buchenwald" erinnert die monumentale Figurengruppe im Zentrum der Gedenkstätte vor dem weithin sichtbaren Turm. Das gemeinsame Gruppenfoto entstand vor der monumentalen Figurengruppe im Zentrum der Gedenkstätte auf dem Ettersberg.